Sichere Passwörter und leicht merkbare Passphrasen — erzeugt mit dem Zufallsgenerator deines Systems, direkt hier auf dem Gerät. Nichts wird übertragen, nichts gespeichert.
Ein guter Passwortgenerator hat eine unangenehme Eigenschaft: Man muss ihm vertrauen. Wird das Passwort auf einem fremden Server erzeugt, könnte es dort mitgelesen oder gespeichert werden — und ausgerechnet beim Passwort will man das am wenigsten. Hier entsteht es direkt in deinem Browser, über die Krypto-Schnittstelle deines Betriebssystems. Es wird weder übertragen noch gespeichert, und schließt du den Tab, ist es weg.
Statt Zeichensalat mehrere zufällige Wörter, etwa Anker-Wolke-Trommel-Feige. Die hier verwendete Liste umfasst rund 1300 deutsche Hauptwörter, jedes Wort steuert also gut 10 Bit Zufall bei: fünf Wörter plus Zahl ergeben etwa 58 Bit. Der große Vorteil — man kann sie sich tatsächlich merken und auf dem Handy eintippen, ohne dreimal danebenzugreifen. Für besonders wichtige Zugänge lieber sechs oder sieben Wörter nehmen; die Stärkeanzeige zeigt sofort, was das bringt.
Länge schlägt Komplexität. 16 gemischte Zeichen sind besser als 8 Zeichen mit drei Sonderzeichen. Für wichtige Konten sind 20 Zeichen oder fünf Wörter eine gute Wahl — und für alles andere gehört ohnehin ein Passwortmanager her, der sich die Dinger merkt.
Aus crypto.getRandomValues, dem kryptografisch sicheren Zufallsgenerator des Browsers. Die einfache Math.random-Funktion wäre dafür ungeeignet, weil ihre Werte vorhersagbar sein können.
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